Dr. Bail mit kleinen Patienten

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Kinderzahnheilkunde

Es ist hinlänglich bekannt, dass es die frühkindlichen Erkenntnisse und Er­fah­run­gen sind, die einen Menschen am meisten prägen. Getreu dem Motto Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr ist es deshalb wichtig, frühzeitig den Grundstein für eine nachhaltige Zahngesundheit zu legen.

Hierfür sollte ein ganz allgemeines Bewusstsein für Zahnpflege geschaffen werden. Zähneputzen muss für das Kind so selbstverständlich sein wie Essen und Trinken. Nicht minder wichtig ist eine kindgerechte zahnärztliche Versorgung. Denn auch Ängsten und Aversionen bietet diese Lebensphase einen guten Nährboden. hat sich die Behandlungsangst erstmal festgesetzt, wird sie den jungen Patienten vermutlich ein Leben lang begleiten.

Neugierig und unbefangen

Kinder haben feine Antennen für die Signale, die sie von Erwachsenen bekommen. Vor dem Zahnarztbesuch genügt ein gut gemeintes Das wird gar nicht schlimm, um den Zusammenhang von Zahnarztbesuch und schlimm im kleinen Köpfchen zu verankern: Das Kind bemerkt die Angst, von der der Erwachsene glaubt, das Kind könnte sie haben, und schließt instinktiv auf Gefahr.

Eltern sollten sich deshalb bemühen, ihre Kinder möglichst unbefangen zu den ersten Zahnarztbesuchen gehen zu lassen. Ein einfühlsamer (Kinder-) Zahnarzt arbeitet spielerisch mit den Patienten und schafft auf diese Weise eine kindliche Neugier für das, was da vor sich geht.

Nach Aussage einiger Eltern freuen sich unsere kleinen Patienten sogar auf den Besuch in unserer Zahnklinik.

Zahnarztangst gar nicht erst aufkeimen lassen

Kinder sind besonders anfällig für Zahnarztangst. Wer dieser Angst zu­vor­kommt, erspart den Kleinen viele unangenehme Erfahrungen. Durch sen­sib­les Herantasten an die Patienten, durch Ablenkung mit kindgerechten Zeichentrickfilmen und gezieltes Ausblenden von Bohrgeräuschen werden instinktive Angstreaktionen vermieden.

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